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2017/12/12 - 09:14

014 walk and Fly

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Walk&Fly-High-Season – die Zeit der schweißtreibenden Ausflüge und Abgleiter

Sa 29.11. Treffen in Grän am Wanderparkplatz vom Aggenstein mit Johannes, Andi und Annett, die ich am WE davor an der Alpspitze bzw. Edelsberg kennengelernt hatte, (er mit GS-Schein seit einem Monat, sie Begleiterin), und Hans.
Karl habe ich mitgenommen ab Marktoberdorf. Am Montag davor waren wir - mit Uwe dazu - schon auf die Krinnenspitze aufgestiegen mit schönem Flug herunter.
Etwas hatte uns da der aufkommende Westwind überrascht, aber etwas unterhalb des Gipfels ging es statt nach SO auch nach W zu starten. Vom Wetter her war jetzt wieder eine schwach föhnige Strömung angesagt - und auch real da. Hans hatte dann einen guten Vorschlag: Statt wie geplant aufs Brentenjoch lieber auf die Wiesen unterhalb des Gipfels der Köllenspitze. Es kam noch eine 4er-Gruppe dazu (Anne, Bernhard, Sabine und Achim – mit Hündin Dusty – ein energiegeladener Jack Russel).
Von der Talstation des Krinnenliftes in Nesselwängle ging es dann los, Andi mit meiner Tandemausrüstung, ich mit seiner leichteren Ausrüstung und Annett als Passagierin mit dem Wende-GZ mit Helmen etc..
Andi sehr schnell los trotz des Gewichtes 8er war nicht zu bremsen!), nach gut 400 Höhenmetern wurde er dann etwas langsamer, so dass unsere Renntner Karl und Hans (ab heute dauerhaft arbeitsfrei!)
mit ihrem konstanten Gehtempo wieder aufschließen konnten. So kamen wir in 1 Stunde (!) nach 600 Höhenmetern auf dem Gimpelhaus an. Nach einer kurzen Pause in strahlender Sonne ging es dann weiter – mit unserem Führer Karl in der Spitzengruppe – unter die Südwände der Köllenspitze zu startbaren Wiesen.
Karl stoppte an einer Stelle, die für einen Gleitschirm gut zum Auslegen geeignet ist. Der Wind war optimal zum rückwärts aufziehen. Karl startete dann perfekt als erster hinaus und überhöhte (!) die Köllenspitze,
um dann zur Roten Flüh weiter zu fliegen, wo er dann über dem Gipfel zu sehen war. Ich ging mit Annett und Andi als Assistent noch ca. 50 m weiter zu einer mir für einen Tandemstart sicherer erscheinenden Stelle.
Trotz eines Stolperns/Wegrutschens der Passagierin kamen wir – dank des steilen Geländes - gut weg und konnten ebenfalls aufsoaren.
Allerdings waren die Bärte recht eng, so dass wir mit dem Tandem nicht so
weit rauf kamen wie die Soloschirme, die sich über die Köllenspitze schrauben konnten.
Toll war der Blick ins Alpenvorland, wo aus der Nebeldecke nur wenige Hügel/Bergrücken herausschauten wie der Auerberg.
Johannes flog gar den Hahnenkamm an, wo er aber den Sender nicht überhöhen konnte, weil er dort im Lee des SO-Windes war.
Nach und nach kamen dann alle runter zur Landewiese, die Karl schon mit einer Windfahne präpariert hatte.
Zusammen saßen wir dann noch im Gasthaus Fallmühle beieinander und freuten uns über die schönen Flüge von z.T. einer Stunde Dauer, um uns dann für den nächsten Tag, also Sonntag, in Oberjoch zu verabreden.

Per Internet erfuhren wir dann, dass auch der Wolfgang, der solo unterwegs war, einen tollen Flug gemacht hatte nach Start an der Kohlbergspitze!

So 30.11. sind wir (Johannes*, Hans (Fahrgemeinschaft), Andi* und Annett sowie Bernhard*, Anne, Achim und Sabine + 2 Hunde)
auf das Ornach bei Oberjoch gelaufen (* mit Gleitschirm). Dort war der Wind optimal aus SO, aber die Mehrheit fiel den Entscheid weiter zu gehen zum Spieser. Dort war der Wind auch sehr gut, mehr von Süden.
Bernhard ging mit seinem Poison zuerst raus und konnte sich kurz halten, dann startete Andi (und flog als Einziger nach Hindelang runter - mehr Höhenmeter!), dann Johannes und schließlich ich im Tandem mit Annett – diesmal mit einwandfreiem Start, da Annett auf idealer Wiese gut gelaufen ist.
Nach dem Überflug von Hans, der schon auf dem Weg zurück war, hatten wir etwas Steigen, dann gings runter um das Ornach herum mit Landung in Oberjoch nach 5 Min. Flugzeit

Andi kam per Bus wieder hoch nach Oberjoch, wo wir noch eine Zeit in der Sonne am Kiosk beieinander saßen als Ausklang eines wiederum wunderschönen „Walk&Fly“-Ausfluges.

Es macht viel Freude, zusammen auf die bahnlosen Berge zu gehen wie vor über 25 Jahren und dann auch ggf. mal einen kurzen Flug zu genießen. So lernt man sich noch besser kennen. Ich werde mir ein leichteres Gurtzeug zulegen und weiter machen – schöneres Fitnesstraining kann ich mir
kaum vorstellen – und weitgehend knieschonend.

Nicolas

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