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2017/10/22 - 01:06

Wannenjoch

Walk&Fly aufs Wannenjoch

Im Kalender stand bei mir Walk & Fly mit dem Verein, endlich mal wieder ein freier Tag, und dazu am Vortag der Anruf von Johannes, dass er gerne mit mir fliegen gehen würde, auch um seinen Test-Leichtschirm Arriba 3 zu probieren. Aber noch keine Mail vom Verein, auf die Homepage hab ich nicht geschaut.
Also schnell mal dem Günther gemailt mit dem Vorschlag bei angesagtem mäßigem O-Wind, inneralpin abgeschwächt (und tiefbasig stark bewölkt)
nach Schattwald zum Wannenjoch/Kühgund zu fahren.
Ich kam auf diesen Berg, da dort ein Start nach O auch schon rel. tief von der Piste aus bis hinauf zum Gipfel möglich ist, zudem oben auch nach NW geht, und vor allem da das Tannheimertal oft keinen Hochnebel hat.
Dass die Bahn dort noch fährt, war auch praktisch zum Runterfahren, falls es doch nicht gehen sollte.
Günther und Wolfi haben dann rasch reagiert und allen bescheid gegeben – Treffen unten an der Bahn um 10 Uhr.
Zugegeben, die Prognose war nicht so gut mit Basis deutlich unter 1000 m bei Alptherm, so dass Günther kurz überlegte, alles wieder abzusagen, doch dann waren wir entschlossen, es zu probieren. Günther und Wolfi
haben mich dann netterweise gleich in Marktoberdorf abgeholt. IN Pfronten war schon etwas Sonne zu erahnen, und in Tannheim gab es sogar Sonnenflecke! Am Parkplatz warteten schon Caro, Johann, seine Frau Marianne* und sein Sohn Ulli, Stefan*, und Johannes kam auch gleich dazu (*ohne Schirm) – also 7 Flugbereite und 2 x Begleitung.
Nach kurzem Abwägen bzgl. Des Liftes war der Entscheid rasch gefällt: Ausrüstung per Sesssellift hochschicken
(bis auf Caro und Günther), aber gemeinsam hinauf laufen.
Dann ging es z.T. den Bach entlang und dann über die Piste durch z.T. bunten Herbstwald hinauf zur Bergstation des Sesselliftes. Oben waren wir etwas unter der Wolkengrenze, die aber vor dem Berg eher
tiefer lag mit aber freier Sicht zum Boden. Der Wind kam wechselnd schwach von NO bis SO, z.T. aber auch den Berg hinunter, in Sonnenphasen aber gut von vorne, bei Höhenwind/Wolkenzug von O.
Nach etwas weiterem Aufsteigen haben wir uns dann bereit gemacht, und nach nur kurzer Rast ging es in einer längeren sonnigen Phase nacheinander raus. Caro machte die Vorfliegerin, und es ging sichtbar
auch etwas thermisch hinauf, dann auch wieder deutlich runter. Ich bin dann hinterher. Lustig war, dass ich neben einer tieferen Stauwolke sogar etwas kurbeln konnte – und dann gab es immer wieder kleine Blasen. Richtig überrascht war ich dann, als der Talwind deutlich aus W kam! Caro hatte sich schon eine schöne Wiese am östlichen Ortsrand gesucht, wo wir dann im durch kräftigeren Wind Aufziehübungen veranstalteten, auch um die nachfolgenden Kameraden frühzeitig über den Wind zu informieren.
Damit war auch der wechselnde Wind am Startplatz erklärt: Wir waren im Lee gestartet, wohl weil der stärkere O-Wind im Flachen über Oberjoch ins Tannheimer Tal kanalisiert war!
Am Neunerköpfle sahen wir Gleitschirme auf der W-Seite fliegen, die aber nach O gestartet waren, bei laut Markus, Caros Partner, starkem W-Wind am Landeplatz dort. Er war an der Krinnenalpe gestartet und kam mit dem Auto dazu.
Und noch etwas Nettes gab es: Nachdem die meisten gelandet waren, kam ein freundlich schauender Mann auf uns zu – und schenkte jedem von uns einen selbstgeschnitzten kleinen Schutzengel!
Nach gemeinsamem Imbiss in der Wirtschaft an der Talstation mit Palaver ging es dann nach einem schönen Aus-Flug wieder heim – ein Tag wie ein besonderes Geschenk!
Danke an alle Beteiligte!

Nicolas

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